Europaviertel, Frankfurt

Wohnhochhaus

Die Westside Towers bilden zusammen mit dem gegenüberliegendem Hochhaus-Pendant das westliche Tor des neuen zentralen Stadtquartiers Europaviertel in Frankfurt am Main.

Die städtebauliche Konzeption der Westside Towers entwickelt sich ganz im Sinne des Quartiersleitbildes - der europäischen Stadt. Ein 7-geschossiges Sockelgebäude nimmt Traufhöhe und Bauflucht der östlich angrenzenden Bebauung des Europaboulevards auf und unterstützt somit die beabsichtigte Raumwirkung. Die aufstrebenden Wohntürme verleihen dem Gebäude die erforderliche Kraft und Dominanz, gleichermaßen Anfang und Schlussstein des städtischen Boulevards zu bilden.

Die Konzeption, die Wohnflächen ab dem 7. OG in zwei Gebäudeteilen unterzubringen, folgt dem Anspruch, keine reinen Nordwohnungen anzubieten. So entwickeln sich dadurch, überschaubare Wohnungsanzahlen pro Etage, verbunden mit moderaten Erschließungsflächen und lebensfähigen Nachbarschaften.

Die Westside Towers erhalten helle, plastische Putzfassaden im Stil eines gediegenen Wohnhauses, als moderne Interpretation der amerikanischen Hochhausarchitektur der 20er und 30 er Jahre. Während bei dem Sockelgebäude horizontale Strukturen vorherrschen, unterstützen bei den Türmen die vertikalen Elemente die aufstrebende Figur. Den oberen Abschluss der Gebäude bilden zurückgesetzte Aufbauten mit vorgelagerter Arkadenarchitektur, die großzügige Penthouse-Wohnungen sowie Technikeinrichtungen aufnehmen. Die Penthouse-Wohnungen sind allseitig von Terrassen umgeben. Die Arkaden ermöglichen dabei eine angemessene Verschattung und tragen zur speziellen Atmosphäre bei. Die Fenster erhalten dunkle Rahmen mit minimaler Blendrahmenansicht.

Besonderen Wert wird auf die Gestaltung der Eingangssituation gelegt. Der entstehende Vorplatz wird passend zu der Wohnnutzung aufgefasst und als innerstädtischer Ziervorgarten mit entsprechender Einfriedung angelegt. Eine sich über zwei Etagen erstreckende Pergola unterstützt den halböffentlichen Charakter. Von dieser kleinen Oase, direkt am Europaboulevard, erreicht man die zweigeschossige Eingangs-, Lobby- und Verteilerhalle, in der Holzvertäfelungen und Natursteinböden den Besucher empfangen.

Das EG nimmt Gewerbeflächen auf, die eine Kita-Nutzung vorsehen. Die Kita wird über eine separate Zufahrt von der Pariser Straße erschlossen. Nutzungskonflikte werden so vermieden. Stellflächen am Eingang der Kita garantieren einen schnellen und reibungslosen Zugang. Büro und Personalraum liegen gut erreichbar direkt am Eingangsbereich und haben Ausblick in die Parkanlage.
Über breite Flure, die zudem als erweiterte Spiel- und Aufenthaltsflächen dienen, werden die Gruppenräume erreicht. Schlaf- und Sanitärraum werden gemeinschaftlich genutzt und sind ebenfalls an die Flure angeschlossen.
Zwei Gruppenräume teilen sich jeweils eine kleine Küche. Über diese besteht so die Möglichkeit die Gruppen bei Bedarf zu verbinden. Alle Gruppenräume verfügen über direkten Zugang in den Außenraum.

Der Außenraum ist in drei Bereiche gegliedert. Grüne Zonen umschließen diese Bereiche und schaffen eine Trennung zum Straßenraum. Von den Gruppenräumen der Kita ist ein direkter Zugang zu zwei dieser abgeschlossenen Bereiche der Parkanlage möglich. Im dritten Bereich befindet sich ein Anwohnergarten mit Grün-, Sitz- und Spielflächen.
Die Vorgartensituation am Eingangsbereich stellt eine Erweiterung der Parkanlage dar. So sind die Außenanlagen, wie der Haupteingang, mit einer Einfriedung umschlossen und es ergibt sich ein ganzheitliches Erscheinungsbild.

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